Römerberg

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Impressionen aus Römerberg

Partnerschaften

In einem feierlichen Akt wurde mit einer Partnerschaftsurkunde am 29. September 1974 in Mainvilliers die Partnerschaft zwischen Römerberg und Mainvilliers besiegelt. Aufgabe und Ziel dieser Partnerschaft ist, einen Beitrag für den Frieden in Europa und die Völkerfreundschaft zu leisten. Dazu ist jeder aufgerufen, an der Verwirklichung mitzuarbeiten. Sehr intensiv sind vor allem die Kontakte auf Vereins- und Kommunalebene sowie im familiären und persönlichen Bereich. Dadurch lernte man die Lebensverhältnisse in dem Partnerland, die Freuden und Probleme der Menschen, Familien und Institutionen unmittelbar kennen und Verstehen. Über Pfingsten 1999 wurde in Mainvilliers das 25jährige Bestehen dieser Partnerschaft sehr herzlich gefeiert, an dem über 200 Römerberger Gäste teilgenommen haben. Auch in Römerberg hat im Oktober 1999 eine Jubiläumsveranstaltung stattgefunden an der über 60 französische Gäste teilgenommen haben.

Partnerschaftsverein: www.jumelage-roemerberg.de

Mainvilliers

Unsere Partnerstadt Mainvilliers zählt zur Zeit etwa 13.000 Einwohner. Sie liegt im Departement dEure et Loir und Arrondissement de Chartres. Die Nachbarstadt ist Chartres, die 1999 ihr 40 jähriges Partnerschaftsjubiläum mit der Stadt Speyer gefeiert hat.

Mainvilliers ist überwiegend eine Wohngemeinde mit hohem Freizeitwert. Neben Industriegebieten befinden sich dort zahlreiche Sportmöglichkeiten wie beispielsweise Fußball, Handball, Tennis, Volleyball (ein neues Sportstadion "Stade Bernard Maroquin" und eine neue Sporthalle "le Nouvelle Salle des Sports"), ein Schwimmbad, eine Oberschule, ein Festsaal und ein Kulturzentrum.

www.ville-mainvilliers.fr
www.jumelage-mainvilliers.fr


Eckstedt

Nach den Beschlüssen des Gemeinderates der Gemeinde Römerberg und der Gemeinde Eckstedt (Kreis Erfurt Land, Thüringen) begründeten die bei den Gemeinden am 12. April 1991 in Römerberg einen Freundschaftsvertrag. Nach dem Wortlaut dieses Freundschaftsvertrages wollen die Partnergemeinden durch die Förderung und Entwicklung der Freundschaft auf kommunaler Ebene im Rahmen ihrer Zuständigkeiten und Möglichkeiten einen wichtigen Beitrag zu gegenseitigem Verständnis, zum Frieden in einem geeinten Deutschland und zur Entwicklung guter und dauerhafter freundschaftlicher Bindungen leisten.

Es ist erklärter Wille der Partner, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Gemeinden Eckstedt und Römerberg unter Einbeziehung der übergreifenden gemeindlichen Einrichtungen in der Gemeinde Schloßvippach in den Bereichen Verwaltung, Schulen und Landwirtschaft herzustellen. Ziel dieser Bestrebungen ist die Unterstützung bei der Schaffung demokratischer Strukturen und Hilfeleistung beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung. Die Gemeinden verstehen die Pflege partnerschaftlicher Beziehungen, auch auf Vereins- und Privatebene, als Beitrag zur friedlichen Entwicklung in einem freien Europa.

Eckstedt, im 12. Jahrhundert entstanden, umfasst heute rund 600 Einwohner. Sie besitzt eine evang. Kirche, erbaut im Jahre 1864 sowie ein Rittergut mit Schloss und Park (Schlosspark rund 3,5 Hektar). An sozialen Einrichtungen verfügt Eckstedt über eine Kinderkrippe für ein- bis dreijährige Kinder, einen Kindergarten für Kinder bis zu sechs Jahren, einen Kinderhort für die außerschulische Betreuung der Schüler und Schülerinnen der 1. bis 4. Klasse, eine Schwesternstation, eine Freiwillige Feuerwehrsowie verschiedene Vereine, wie z. B. Fußball-, Angel- und Kleingärtnerverein.

Im Internet: Gemeinde Eckstedt


Patenschaft zwischen der Gemeinde Römerberg und der 6. Kompanie des Spezialpionierbataillons 464, Speyer am 28. Juni 2005 begründet;
diese Patenschaft ging im Juni 2006 auf die 5. Kompanie des Spezialpionierbatailloons 464, Speyer über

Mit einem feierlichen Rahmenprogramm wurde am 28. Juni 2005 nach vorheriger einstimmiger Beschlussfassung im Gemeinderat am 08. März 2005 die Patenschaft zwischen der Gemeinde Römerberg und der 6. Kompanie des Spezialpionierbataillons 464, Speyer offiziell begründet. Bürgermeister Manfred Scharfenberger und Kompaniechef Hauptmann Markus Scheid begrüßten zu dieser Feierstunde in der Rhein-Pfalz-Halle Bürgerinnen und Bürger sowie geladene Gäste, darunter den Bataillonskommandeur des Spezialpionierbataillons 464, Herrn Oberstleutnant Wolfgang Pirner.

Hauptmann Scheid und Bürgermeister Scharfenberger führten in ihrer Festansprache aus, dass es eine gute und wichtige Tradition sei, dass Einheiten der Bundeswehr mit Gemeinden in ihrem Standortbereich Patenschaften eingehen, um die Verbundenheit der Bürgerschaft mit ihren Soldatinnen und Soldaten vor Ort zu dokumentieren. In diesem Sinne habe auch die Gemeinde Römerberg allen Grund, eine solche Patenschaft zu suchen und zu begründen. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo sich die Aufgaben der Bundeswehr stark verändert haben und Auslandseinsätze für viele Soldaten, gerade auch unserer Patenkompanie fast schon zur Normalität geworden sind, sei eine solche zusätzliche Verbindung mit der Heimat von besonderer Bedeutung. Die heutige Unterzeichnung und Übergabe der Patenschaftsurkunde dürfe aber nun nicht das Ende dieses Prozesses bedeuten, sondern müsse der Anfang sein, der Anfang einer Patenschaft, die immer wieder neu belebt und weiter entwickelt werden müsse. Bürgermeister Scharfenberger appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger sowie an alle Vereine und gesellschaftlichen Gruppen der Gemeinde Römerberg, sich diese Patenschaft zu einem wirklichen Anliegen zu machen und bei ihren Aktivitäten und Veranstaltungen die Bundeswehrkameradinnen und –kameraden hierzu einzuladen.

Mittlerweile haben sich diese freundschaftlichen Kontakte auch im Kreise der Bürgerschaft gefestigt und vertieft. Die regelmäßigen Treffen sind geprägt von Herzlichkeit und Offenheit. Die Soldaten der Patenkompanie, die zur Zeit von Major Thorsten Stephan geführt wird, unterstützen u. a. die jährlichen Haussammlungen für die Pflege der Kriegsgräber und beteiligen sich an den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag.

Fotos und Urkunde:

Begründung mit der 6. Kompanie am 28.05.2005